Über uns

Die    G.    Figel    Druck    &    Design    ist    eine    der    ältesten    noch bestehenden   Druckereien   in   München   und   konnte   2007   auf eine    100-jährige    Geschichte    zurückblicken.    Gotthilf    Figel gründete    1907    die    Buchdruckerei    und    bezog    Räume    in einem     Anwesen     in     der     Münchner     Bayerstraße/Ecke Hermann-Lingg-Straße.   Gotthilf   Figel   druckte   überwiegend Formblätter, Rechnungen, Briefbögen und Visitenkarten. 1927   übernahm   Gotthilf   Figels   Sohn   Heinrich   die   Druckerei und   führte   sie   bis   zum   Beginn   des   Zweiten   Weltkriegs   erfolgreich   fort.   1937   kaufte er   die   inzwischen   älteste   Maschine   der   Druckerei,   eine   Heftmaschine   aus   dem Haus   Brehmer.   Sie   arbeitet   bis   heute   weit   zuverlässiger   als   das   neuere   Modell,   das erst viel später angeschafft wurde. In   den   letzten   Kriegsjahren   ruhte   der   Druckbetrieb   völlig.   Der Schwiegersohn   Heinrich   Figels,   Oskar   Kaiser,   beschloss   nach dem    Krieg,    die    Druckerei    weiterzuführen.    Die    amerikanische Militärverwaltung       bewilligte       1946       seinen       Antrag       auf Wiedereröffnung   des   Unternehmens   und   erteilte   ihm   die   Lizenz dazu. Weil   der   Firmensitz   in   der   Bayerstraße   durch   Kriegseinwirkung völlig   zerstört   worden   war,   bezog   Oskar   Kaiser   vorerst   andere Räume   in   der   Erzgießereistraße.   Die   waren   jedoch   von   Anfang an   schon   zu   klein,   so   dass   die   Druckerei   schon   kurze   Zeit   später   in   die   Karlstraße 116 umzog. Durch   seine   vielen   Beziehungen   konnte   Oskar   Kaiser   zur   bisherigen   Kundschaft schnell    neue    Kunden    gewinnen.    Er    erweiterte    den    Maschinenpark    und    die Druckerei    Figel    druckte    Formulare    für    die    Bayerische    Staatskanzlei    und    die Landeshauptstadt    München,    aber    auch    Briefbögen    und    Visitenkarten    für    eine zunehmende Zahl mittelständischer Firmen und Handwerksbetriebe. Sein     Enkel     Heinz     Kaiser     übernahm     1972     die     Druckerei     und     führte     das Offsetverfahren   in   den   Betrieb   ein.   Er   führte   die   Firmengeschäfte   bis   zum   Jahr 1998   erfolgreich   weiter   und   baute   die   Kundenzahl   und   auch   die   Produktpalette weiter   aus.   1985   zog   die   Druckerei   von   der   beengten   Karlstraße   in   den   damals   neu gebauten Gewerbehof Westend um. Helmut     Schöps.     der     bereits     1964     nach     seiner Ausbildung   zum   Schriftsetzer   seine   Tätigkeit   im   Hause Figel    begann,    führte    nach    dem    Ausscheiden    Heinz Kaisers   in   den   Ruhestand   die   Druckerei   ab   dem   Jahr 1998   weiter.   Er   schaffte   neue   Geräte   im   Bereich   der Druckweiterverarbeitung      an,      konnte      wegen      der bekannten   Qualität   der   Figel-Erzeugnisse   überwiegend durch   Empfehlungen   neue   Kunden   aquirieren   und   baute das Fundament der Firma weiter aus. 2013   versetzte   sich   Helmut   Schöps   in   den   “Unruhestand”   und   sein   Sohn   Richard leitet   seitdem   die   Geschicke   der   Druckerei. Alle   grafischen Arbeiten   werden   seither im   Haus   selbst   erledigt.   Wie   seine   Vorgänger   beließ   er   es   beim   Firmennamen,   als Grafiker setzte er lediglich den Zusatz “Druck & Design” hinzu. Richard   Schöps   investierte   in   heute   insgesamt   vier   Digitaldruck- Maschinen   der   Hersteller   Konica-Minolta,   Roland   und   Hewlett Packard    und    erweiterte    die    Produktpalette    um    die    Bereiche Großformatdruck,      Beschriftungen,      Schilder,      Banner      und Aufkleber. Figel   Druck   &   Design   blickt   inzwischen   auf   110   Jahre   Druck- tradition   zurück.   Bis   heute   sind   wir   ein   Familienunternehmen geblieben.   Die   hohen   Qualitätsstandards   und   die   ausgeprägte     Kundenorientierung   seit   Gründung   der   Firma   sind   für   uns   noch heute selbstverständliche Verpflichtung.